Kategorie: Outside Tellerrand

[Top 7] Schullektüren

Vor ein paar Wochen kam auf Twitter eine Diskussion über die aktuelle Schullektüre auf, die erstens vor allem im Deutsch-Unterricht sehr depressiv und zweitens extrem von männlichen Schriftstellern dominiert sei. Ich habe diese Diskussion nur am Rande verfolgt*, im Stillen aber durchaus zugestimmt, dass Schullektüre nicht unbedingt die Leselust fördert. Insbesondere die im Deutsch-LK habe…

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Koblenzer Barcamp 2018

Der 16. Juni 2018. Die ganze Literaturwelt ist auf dem LitCamp in Heidelberg. Die ganze Literaturwelt? Nein, eine Entität sitzt in ihrem Brühler Kabuff und schreibt einen Blogbeitrag. Eigentlich hatte sie zwar auch vorgehabt, nach Heidelberg zu fahren, aber irgendwie war in letzter Zeit zu viel los. Da war zum Beispiel das Koblenzer Barcamp (#bcko18),…

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NetzpolitikCamp 2018

Barcamps bedeuten professionelle Unprofessionalität, geplante Spontanität und chaotische Ordnung. Zumindest war das mein Eindruck, nachdem ich diverse Berichte zu ihnen gehört und gelesen hatte, und danach war ich an ihnen gleichermaßen interessiert wie abgeneigt. Im Januar habe ich auf Twitter zufällig vom geplanten dritten NetzpolitikCamp der Staatskanzlei NRW gelesen und mich so halbprivat angemeldet –…

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Keine schöne neue Welt? – Von der Utopie im Zeitalter der Dystopie

Der nachfolgende Artikel ist ein (Ex-)Schubladentext. Er stammt von Mitte 2016 und sollte ursprünglich im Sonderheft einer genrefremden (!) Zeitschrift erscheinen, das aber nie das Licht der Welt erblickt hat. Zwei Versuche, ihn in anderen Magazinen unterzubringen, sind gescheitert, die letzte Absage flatterte letzte Woche rein (schnucklige 15 Monate nach meiner Einsendung …). Inzwischen ist…

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Eher traurig als bösartig: Der zombi im Voodoo

Der nachfolgende Beitrag ist eine leicht verkürzte und überarbeitete Version meines Artikels „Der zombi aus Métraux’ Schilderungen des haitianischen Voodoo“, ursprünglich erschienen in Neues aus Anderwelt Nr. 42. Ob rasend schnell oder bedrohlich langsam: Der Zombie der Popkultur ist ganz allgemein kein Zeitgenosse, dem man gerne begegnet. Indem er den Menschen objektiviert und zugleich das…

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[Gastartikel] Mut ist manchmal nur eine plüschige Pfote: Literarische Teddybären

Vorgestern starb Michael Bond, der geistige Vater von Paddington Bear (und Verfasser vieler weiterer Romane). Mir wird Paddington immer besonders Gedächtnis bleiben, denn die Geschichten gehören zu den ersten, die ich als Kind selbst gelesen habe und der kleine Bär mit seinem blauen Dufflecoat und dem roten Regenhut ist zu einem meiner drei Helden der Teddy-Welt geworden. Und so wird es Zeit, diesen drei Helden ein wenig Beachtung zu schenken.

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Requiem für den Relativismus?

Der nachfolgende Blogbeitrag ist Teil der Aktion „Realität und Phantastik“ von Meara Finnegan. Wie der Titel schon sagt, geht es darum, in Artikeln von Bloggern und Autoren die Verbindungen zwischen phantastischer Literatur und soziopolitischen Diskursen aufzuzeigen. Eine Übersicht aller Beiträge findet sich hier. 1. Zeitgeist Relativismus Ich hatte in meinem Leben genau dreimal den Drang,…

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Realsatire

Twitter am Donnerstagnachmittag. Gerade wurden die ersten Meldungen durchgegeben, nachdem es in einem Kinocenter in Viernheim eine Schießerei gegeben haben soll. Zudem soll eine Geiselnahme laufen. Es ist von 25-50 Verletzten die Rede. Der Hashtag #Viernheim trendet im Rekordtempo. Ebenso schnell wissen viele User, dass der Angreifer vor seiner Tat „Allahu Akbar“ gerufen hat. (Später…

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Oh, diese Liminalität (Drama, Baby!)

Eine der Konstanten meines Studiums bestand darin, dass mir von verschiedenen Seiten meine baldige Arbeitslosigkeit prophezeit wurde.* 4,5 Jahre lang hat mir das meistens nur in sehr langen Nächten Kopfzerbrechen bereitet. Aber dann begegnete mir jener verhängnisvolle Kommentar in einem Campus-Ratgeber (sinngemäß wiedergegeben): „Als Geisteswissenschaftler sollte man als Werkstudent in einem Unternehmen arbeiten, wenn man…

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