[Random 7] Gelesene Bücher 2022, Part 2

Verfressene Aliens und Meerjungfrauen, Dystopien verschiedener Gangart, gelungene Urban Fantasy und zwei märchenhafte Kleinode: zur zweiten Hälfte des Lesejahres 2022

Im letzten Beitrag habe ich sie bereits angeteasert und hier kommt sie nun: Die Übersicht über meine im letzten Halbjahr gelesenen Romane. Zu denen aus dem ersten Halbjahr ist bereits ein entsprechendes Gegenstück im Juni erschienen.

Ehe ich loslege, braucht es noch zwei einschränkende Anmerkungen: Zum einen habe ich einen Teil der hier vorgestellten Titel nicht gelesen, sondern gehört, denn nach Startschwierigkeiten bin ich inzwischen mit dem Konzept Hörbuch warm geworden, Zugpendeln und Kurzromanen sei Dank. Zum anderen stelle ich nur eine Auswahl vor, da es ein erstaunlich ergiebiges Lesehalbjahr war, aber es nun mal Tradition auf diesem Blog ist, nur sieben Titel vorzustellen. (Und ich brauche ja auch noch Material für andere Listicals.) Zwei Titel, „Verlorene der Zeiten“ und „Das also ist mein Leben“, habe ich zudem bereits in einem eigenen Beitrag besprochen.

Nach diesen Disclaimern kann es dann auch losgehen. Die Reihenfolge sagt nichts über meine Bewertung aus, ich orientiere mich an meiner Lesechronologie, soweit ich sie noch in Erinnerung habe.

(1) Gedämpftes Lachen im „Qualityland“ von Marc-Uwe Kling

Die Science-Fiction-Satire über eine hyperkapitalistische Zukunftsgesellschaft, die ihre Bürger in Level einteilt, ist inzwischen ja fast schon ein moderner Klassiker. Nachvollziehbar: Die anfangs eher essayistisch anmutende Mischung aus überdrehter Handlung, kuriosen Figuren, satirischem Humor und Sozialkritik bzw. -analyse funktioniert prima. An einigen Stellen war mir der Humor zu überspitzt in seinem Bemühen, Stereotype zu bedienen und ich frage mich, ob Kling jemals wieder etwas machen darf, in dem nicht in irgendeiner Form das Känguru auftaucht. Aber wie dem auch sei, „Qualityland“ ist der bessere dritte Teil der „Känguru-Chroniken“* und in seinem (trotz der Küche des Romans) dichten Material zum Wiederlesen prädestiniert. Übrigens ist das Buch, Kapitalismus-yay, in zwei verschiedenen Varianten mit jeweils unterschiedlichen Werbeeinblendungen erschienen, meine war die helle. Mit „Qualityland 2.0“ gibt es außerdem eine Fortsetzung, die habe ich aber noch nicht gelesen.

„QualityLand“ von Marc-Uwe Kling. Ullstein 2017, ISBN: 978-3-550-05023-7 (helle Edition).

(2) Zurück zum roten Faden: „Der Galgen von Tyburn“ von Ben Aaronovitch

Lady Tys Teenie-Tochter nimmt an einer illegalen Upperclass-Party teil. Als eine der anderen Besucherinnen an einer Überdosis stirbt, die Obduktion magische Einwirkung ergibt und sich prompt herausstellt, dass die Tote offensichtlich Kontakte in die Demi-Monde (=Welt der Feen, Kobolde usw.) hatte, wird die Angelegenheit für Police Constable und Magier-Azubi Peter Grant ziemlich arbeitsreich und unangenehm.

Beim vorherigen Band, „Fingerhutsommer“, hatte ich zu bedenken gegeben, dass es schwierig würde, all die aufgeworfenen Fragen und losen Fäden zusammenzuführen. Band 6 der „Flüsse von London“-Reihe, „Der Galgen von Tyburn“, versucht hier was gut zu machen. Die Handlung kehrt zurück zum Gesichtslosen Magier, der bald [SPOILER?] gar nicht mal mehr so gesichtslos ist. Allerdings kann es Aaronovitch nicht lassen, für jedes einigermaßen geschlossene Ende drei neue Stränge aufzumachen. Einerseits bedeutet das hoffentlich, dass die Reihe noch lange weitergehen wird, andererseits fällt der Überblick so langsam aber sicher wahrlich schwer. Was aber nichts daran ändert, dass ich auch diesen Band wieder weggesuchtet habe und mich bereits darauf freue, bald mit einem der Spin-offs oder Band 7 – dem Finale des Gesichtslosen-Magier-Strangs – fortzufahren.**

„Die Flüsse von London 6: Der Galgen von Tyburn“ von Ben Aaronovitch, dtv 2017, ISBN: 978-3-423-21668-5

(3) Dem Menschen ein Wolf: „Panem X“ von Suzanne Collins

Ein Prequel mit dem Antagonisten der Haupttrilogie als Hauptfigur – kann das heute (bzw. 2020) noch gut gehen? Es kann, da sich Suzanne Collins der potenziellen Fallstricke offenbar bewusst ist und ihnen aus dem Weg geht. In „Panem X“ erleben die Leser*innen das Kapitol – später das dekadente Zentrum der Brot-und-Spiele-Gesellschaft – als noch gänzlich unglamouröse Nachkriegs-Metropole. Coriolanus Snow, der in einigen Jahrzehnten als Präsident von Katniss‘ Rebellion zu Fall gebracht werden wird, ist hier noch ein verarmter Student, der um des Prestiges willen eine Position als Mentor einer der Tribute der jungen Hungerspiele antritt. Besagte Tribute sind zu diesem Zeitpunkt keine Superstars und die Spiele interessieren selbst in der Hauptstadt nur wenige.

Auf den folgenden 600 Seiten werden wir dann Zeuge, wie Snow nicht nur die Spiele reformiert und dabei den Grundstein für das spätere Medienspektakel legt, sondern auch wie er sich unter zweifelhaften Autoritätsfiguren vom moralisch noch ambivalenten Studenten zum berechnenden Leviathanisten wandelt. Seine Handlungen sind dabei nachvollziehbar, ohne dass er jemals wirklich sympathisch erscheinen würde, und es ist Collins hoch anzurechnen, dass ihr diese Gratwanderung gelungen ist. Überhaupt ist die Handlung clever verschachtelt und zwingt die Lesenden wie schon bei der Haupttrilogie immer wieder dazu, selbst ethisch Position einzunehmen und sich zu fragen, wie sie selbst gehandelt hätten.

Allerdings ist „Panem X“ an einigen Stellen zu selbstreferenziell. Dass es Snow ausgerechnet nach Distrikt 12 verschlägt, wo er zufälligerweise Zeuge von Ereignissen wird, die in der späteren Trilogie als Lore dienen, fand ich schade. Zwar hat das den hübschen Nebeneffekt, dass man tatsächliches Ereignis und Legende vergleichen kann, aber persönlich hätte ich es spannender und stimmiger gefunden, Einblick in einen anderen Distrikt zu erhalten. Auch die am Ende plötzlich kippende Liebesgeschichte zwischen Snow und seinem ständig Lieder trällerndem Tribut war eher unglaubwürdig. Für die besseren emotionalen Momente sorgt das schwierige Verhältnis zwischen Snow und dessen antithetischen Weggefährten Sejanus.

„Die Tribute von Panem X. Das Lied von Vogel und Schlange“ von Suzanne Collins, Oettinger 2020, ISBN: 978-3-789-12002-2

(4) Postmoderne Poesie: „Wie Eulen in der Nacht“ von Maggie Stiefvater

Ich könnte einen ganzen Blogpost über mein Unverständnis darüber verfassen, dass Maggie Stiefvater kaum genannt wird, wenn es in deutschsprachigen Listen oder Diskussionen um die besten Fantasy-Autor*innen geht. Vielleicht, vermutlich liegt’s an ihrer Vermarktung hierzulande und der damit einhergehenden Ignoranz gegenüber YA-Romantasy. Dabei ist gerade „Wie Eulen in der Nacht“ ein faszinierendes Kleinod, dem ich auch in progressiven Kreisen mehr Rezeption wünsche. Strukturell wie stilistisch äußerst ungewöhnlich erzählt die Novelle von einer Familie mexikanischer Einwanderer, deren Mitglieder Wunder wirken können. In der Wüste Colorados haben sie einen kuriosen Haufen Pilger um sich geschart: Ein Zwillingspärchen, das durch eine Schlange aneinandergekettet ist, einen Priester mit Koyotenkopf, eine Braut, die ewig im Regen steht und viele mehr. Sie alle erhoffen sich hier Heilung von ihrer „Dunkelheit“. Der Weg dahin wird in poetischen Wörtern und Bildern beschrieben, mit vielen Rückblenden und Geschichten in der Geschichte. Ein wenig erinnert das an Disneys „Encanto“, aber in besser, oder an Neil Gaimans „Der Ozean am Ende der Straße“. Bittersüß und (post-)modern, und mein Lese-Highlight des Jahres.

„Wie Eulen in der Nacht“ von Maggie Stiefvater, Knaur 2018, ISBN: 978-3-426-52282-0 (Hörbuch via Random House Audio)

(5) Humor, ich such dich: „Do not eat!“ von Kevin Hearne

Vom Highlight des Jahres geht’s zu meiner Enttäuschung des Jahres: In Kevin Hearnes Space-Splatter „Do not eat!“ entdeckten Aliens, dass sie Menschen zum Fressen gern haben und entführen daher einige Tausend als Snack auf ihr Raumschiff. Zusätzlich nehmen sie sechs Wissenschaftler*innen mit, die ihnen mehr Infos über die Erde liefern sollen. Stattdessen blasen die sechs jedoch zur Revolte gegen die Menschenfresser und so spritzen bald die Alienhirne.

Das ist genauso platt wie es klingt. Beworben wird das Buch als SF-Roman, der „voller schwarzem Humor steckt und sich selbst nie zu ernst nimmt“, und nachdem ich seinerzeit bei Kevin Hearnes „Die Chronik des Eisernen Druiden“ Tränen gelacht habe, war ich zuversichtlich, dass an der Ankündigung schon was dran ist. Aber ich habe den Humor nicht gefunden. Die in mancher Rezension angeprießene Sozialkritik auch nicht; ein paar Säugetiere-als-Futterquelle-Analogien machen nicht wett, dass sich das Ganze wie eine überlange Kurzgeschichte liest, die Kevin Hearne in einem Anfall von Lockdown-Langeweile runtergeschrieben hat.

Ja, es tut mir ja auch leid. Aber mir hat’s nicht gefallen. Vielleicht muss man Sondenuntersuchungen einfach lustiger finden, um mit dem Buch was anfangen zu können. ***

„Do not eat!“ von Kevin Hearne, Knaur 2022, ISBN: 978-3-42622-739-8

(6) Magischer Grusel: „Rosen und Knochen“ von Christian Handel

Nach der Enttäuschung kommt wieder ein kleines Highlight: Das Hörbuch „Rosen und Knochen“, den ersten Band der „Hexenwald-Chroniken“, habe ich vornehmlich deshalb ausgewählt, weil mir in der Vorweihnachtszeit nach etwas Märchenhaftem zumute war. Besondere Erwartungen hatte ich nicht, ich habe mir auch vorab keine Rezensionen durchgelesen, wurde aber umso positiver überrascht. Die Novelle verbindet die Märchen von „Schneeweißchen und Rosenrot“ sowie „Hänsel und Gretel“ mit Elementen keltischer Mythologie zu einem atmosphärischen, gruseligem Ganzen: Zwei Dämonenjägerinnen, Rose und Muireann, werden hier ausgesandt, den Fluch zu brechen, der noch immer über der Hütte der vermeintlich besiegten „Hänsel und Gretel“-Hexe liegt. Das dabei herauskommende Abenteuer eignet sich perfekt für einen kalten Winterabend (oder zwei kalte Winterabende) und lässt sich problemlos als Standalone lesen (falls jemand von der Reihen-Zugehörigkeit abgeschreckt sein sollte).

Im Hörbuch, gelesen von Pia-Rhone Saxe, sind neben der Novelle zwei Extras enthalten: Ein Nachwort des Autors, in dem er auf die Hintergründe der Märchen eingeht und seine Quellen vorstellt, sowie die melancholische Kurzgeschichte „Der Flötenspieler“, erstmals erschienen in Fabienne Siegmunds „Die Irrlichter“-Anthologie.****

„Die Hexenwald-Chroniken: Rosen und Knochen“ von Christian Handel, Drachenmond 2017, ISBN: 978-3-959-91512-0 (Hörbuch via Hörbuch Manufaktur Berlin)

(7) Gefährdete Spezies unter sich: „Insel der Meerjungfrauen“ von Carlton Mellick III.

Gelegentlich sorgt tatsächlich Social Media dafür, dass ich auf Bücher aufmerksam werde. In diesem Falle war es ein Tweet von Klaus N. Frick, der mein Interesse an „Insel der Meerjungfrauen“ geweckt hat. Es handelt sich hierbei um Bizarro Fiction, traditioneller könnte man auch von einem SF-Fantasy-Horrormix sprechen. Aber mit dem Bizarro-Label ist man besser auf das vorbereitet, was einen erwartet: Ein selbst totkranker Arzt reist nach Siren Cove, wo die ansässigen Meerjungfrauen sich seit neuestem weigern, die extra für sie gezüchteten Futtermenschen zu futtern. Stattdessen laben sie sich an den monochromen (?!) Dorfbewohnern und eine neue Mutation sorgt dafür, dass sie bei ihrer Jagd unangenehm erfolgreich sind.

Die ersten zwei Drittel über fand ich das Buch ziemlich cool. Langsam, in kühlen Bildern und bemerkenswert actionarm, wird eine unheilvolle Atmosphäre aufgebaut. Ethische Diskussionen, die um die Futtermenschen entbrennen, sind eher nebensächlich, aber trotzdem oder gerade deshalb um einiges gelungener als in „Do not eat!“. Überhaupt lässt sich „Insel der Meerjungfrauen“ auch beschreiben als das bessere „Do not eat!“. Schade nur, dass sich der Autor völlig beliebig aussucht, wann er etwas erklärt und wann nicht. Dadurch wirkt das Ende völlig drüber und unlogisch. Ich bin wirklich niemand, der alles ins ins Detail erklärt haben muss, aber ein bisschen innere Logik erwarte ich selbst bei Bizarro Fiction. Vielleicht bin ich zu wenig Carlton-Mellick-III-Fangirl, in anderen Rezensionen wird das Buch abgefeiert. Na ja, für mich kam’s letztlich trotz des starken Starts nicht über „Larry Brent“-Niveau heraus. Schade. Trotzdem lohnt der Blick ins Buch allein schon fürs Extra, eine Art Cut Scene, die vor den Ereignissen auf Siren Cove spielt und den Hintergrund des Arztes etwas näher beleuchtet.

Auch „Insel der Meerjungfrauen“ habe ich als digitales Hörbuch konsumiert. Einerseits etwas schade, weil sich das Cover gut im Buchregal machen würde. Andererseits bin ich so in den Genuss der lakonischen Lesestimme von Kati Winter gekommen, die perfekt zur Atmosphäre des Buches passt.

„Insel der Meerjungfrauen“ von Carlton Mellick III., Festa 2022, ISBN (eBook): 978-3-865-52988-6 (bei Interesse beachte man am besten die Infos des Verlags zu Brutalität, Obszönität und Co.)

Cover zu „Wie Eulen in der Nacht“ von Maggie Stiefvater (Knaur), „Rosen und Knochen“ von Christian Handel (Drachenmond), „Insel der Meerjungfrauen“ von Carlton Mellick III (Festa) und „Do not eat!“ von Kevin Hearne (Knaur)

Und damit sind wir am Ende dieses Lesejahres angekommen. Wobei das natürlich nie wirklich endet. Aktuell lese ich z. B. „Der Kristallpalast“ von Oliver Plaschka, Alexander Flory und Matthias Mösch und höre Anika Beers „Succession Game“, werde aber wohl mit beidem nicht mehr 2022 durch kommen. Für 2023 steht weiter SuB-Abbau auf dem Plan, ich habe mir aber auch zwei Neuerscheinungen vorgemerkt: Malinda Los „Last Night At The Telegraph Club“, dessen Übersetzung im April bei dtv erscheint. Und Christian Endres „Die Prinzessinnen“, was ebenfalls im April erscheinen soll. Auf Christans Blog ist übrigens im Oktober ein erhellender Beitrag dazu erschienen, weshalb es sinnvoll ist, das Buch (oder generell Bücher) vorzubestellen.

Oh, und im Januar erscheint hoffentlich endlich das Print zu „Spielende Götter“ , das aktuell noch im Logistiklabyrinth festhängt. Aber das überarbeitete E-Book ist bereits verfügbar!

Nun rutscht erst mal gut ins neue Jahr.


*Den dritten Band der „Känguru-Chroniken“ habe ich ebenfalls in diesem Halbjahr gehört. War ok, aber nicht so gut wie die beiden Vorgänger und „Qualityland“. Zu viel Handlung und zu viele überkommene Fantasy-Klischees.
**Ich habe mir die Beschränkung auferlegt, nur einen Band der „Flüsse von London“-Reihe innerhalb eines Halbjahrs zu lesen. Ich fürchte, sonst wüde ich kaum noch etwas anderes lesen oder zu schnell durch sein.
***Musste bissl an mich halten, um den Titel nicht mit „Do not read!“ zu veralbern, aber so schlimm ist das Buch nun auch wieder nicht. Man kann’s schon locker durchlesen oder -hören, es mangelt halt nur an spannendem Inhalt. Und manchmal an Logik. Fand es z. B. bemerkenswert, dass der Protagonist, aus dessen Sicht wir die Handlung erleben, Menschen nur einmal kurz anschauen muss und sofort ihre Nationalität kennt.
****Funfact: „Die Irrlichter“ waren eine der ersten Ausschreibungen, für die ich eine Kurzgeschichte eingesendet hatte. Sie wurde damals abgelehnt, sollte später aber in einer anderen Anthologie erscheinen. Bloß ging der entsprechende Verlag (dessen Namen ich vergessen habe) vorher pleite. Tja, shit happens.

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