[Random 7] Halbzeit 2021

Normalerweise verfasse ich einmal im Jahr einen Beitrag, in dem ich sieben Bücher vorstelle, die ich in diesem Zeitraum gelesen habe. Normalerweise stelle ich dabei nur „Neu-Reads“, keine Rereads vor.

Dieses Jahr bin ich aber krass rebellisch und erstelle schon zur Halbzeit (na ja, fast) einen ersten solchen Beitrag. Und nicht genug damit, es sind sogar Rereads enthalten! Und es gibt noch eine dritte Neuerung: Ich nehme auch Hörbücher auf. Dass die in den letzten Jahren gefehlt haben, lag weniger an selbstauferlegten Regeln, sondern vornehmlich schlicht daran, dass ich bisher nur alle Schaltjahre mal ein Hörbuch gehört habe. Aber so ein Audible-Probeabo hinterlässt halt Spuren, auch wenn ich weiterhin Typ Casual-beim-Kochen-und-Aufräumen-Hörerin bleibe.

Im Beitrag sind nun in chronologischer Lesereihenfolge Titel enthalten, die ich mir als Roman, Comic oder Hörbuch in der ersten Hälfte dieses Jahres zu Gemüte geführt habe. Erst habe ich an diesem Punkt des Beitrags noch angefangen, alle Titel zu nennen, die nicht hier genannt werden, aber es wurden doch mehr, als ich dachte. Sagen wir also einfach: Ich habe sieben Titel ausgewählt. Die anderen (vornehmlich Rereads und eine Novelle) kommen sicher noch in anderen Beiträgen zum Zuge.

Insgesamt habe ich dieses Jahr bisher viele für mich ungewöhnliche Titel ausgesucht, und wenn ich ehrlich bin, zum Großteil nicht unbedingt die innovativsten. Außer „Irgendwann wird es gut“ und „Der böse Ort“ waren das auch alles sehr impulsiv ausgewählte Bücher, obwohl ich sonst immer bedacht vorgehe. Aber irgendwo ging mir dieses „bedachte Auswählen“, wie schon häufiger erwähnt, zuletzt ein bisschen auf den Keks, weil ich mir dadurch die Überraschungen genommen habe. Die Titel 5 bis 7 haben mich nicht von den Socken gehauen, aber zumindest dem Überraschungsmangel entgegengewirkt. Insofern stand vielleicht doch ein Leseplan hinter dem Ganzen. Wie auch immer, folgende Titel kamen heraus:

(1) Melancholisch starten: „Irgendwann wird es gut“ von Joey Goebel

Nachdem ich dieses Buch durch hatte, brauchte es erst mal etwas Leichtherziges (also Nr. 2 – 5). Denn „Irgendwann wird es gut“ ist arg deprimierend, und wenn man gerade wegen einer Pandemie allein daheim rumsitzt, macht es das auch nicht fröhlicher.

Bekanntlich war Joey Goebel über lange Jahre mein Lieblingsautor. Zuletzt wurde es still um ihn, bis 2019 seine Kurzgeschichtensammlung „Irgendwann wird es gut“ erschienen ist, auf die zu lesen ich mich seither sehr gefreut habe.* Wieder geht es um die Einwohner einer Kleinstadt in Kentucky, wieder geht es um Außenseiter. Und doch ist dieses Buch anders als seine Vorgänger, und das liegt nicht nur an der Struktur: Titel wie „Freaks“, „Vincent“ oder „Heartland“ hatten zwar ernste Themen, aber auch einen satirischen Humor. Schon im Jugendroman „Ich gegen Osborne“ hat das abgenommen, in „Irgendwann wird es gut“ fehlt dieser Humor fast völlig. Im Buch ist als Extra ein Gespräch zwischen Benedict Wells und Joey Goebel abgedruckt, in dem Goebel dazu erklärt, dass „Trumps Amtseintritt den Tod der Satire markiert“ habe.

Was bleibt, sind sehr melancholische Kurzgeschichten über Außenseiter, Einsame und Chancenverpasser. Die ersten Storys buddeln den Lesenden erst mal ein Loch, danach lockert es aber etwas auf. Liest man alle Geschichten, finden sich zudem viele kleine Verbindungen. Da tauchen dann die Protagonist*innen aus der einen Geschichte als Nebenfiguren in einer anderen auf und manchmal erfährt man auf diese Art, dass es das Schicksal mit manchem doch besser meinte, als eine andere Geschichte zuvor suggeriert hat.

Am besten hat mir eine Geschichte über einen Teenie-Punk gefallen, die noch mal ein bisschen vom Charme von „Freaks“ oder auch „Ich gegen Osborne“ versprüht („Skanky Baby“). Komplett ratlos hat mich dagegen eine Story über eine Frau, die mit ihrem Hund schläft, zurückgelassen („Bubbles“). Ich weiß beim besten Willen nicht, was mir diese Episode sagen soll.

Insgesamt ein interessantes Buch, aber der Funke ist nicht so übergesprungen wie bei den Vorgängern. Allerdings ist Goebel auch ein Autor, dessen Bücher ich mehrmals lesen muss, um sie ganz einordnen zu können. Auch „Ich gegen Osborne“ fand ich anfangs schwierig, inzwischen ist es dagegen mein Lieblingsroman von Goebel. Und irgendwo … hm, fühle ich mich von Goebels Geschichten immer noch verstanden. Nicht mehr so stark wie früher, da jetzt viele Themen eine Rolle spielen, mit denen ich mich glücklicherweise nicht in dieser Form identifzieren kann (z. B. Scheidung, geteiltes Sorgerecht, Kindheit ohne Vater) und er schon eine sehr stark männliche und amerikanische Perspektive einnimmt.** Aber der Generationen-Zeitgeist ist weiterhin da (wirft allerdings kein so gutes Licht auf Gen Y, fürchte ich).

(2) Klug und absurd: „Die Känguru-Chroniken“ von Marc-Uwe Kling [Hörbuch]

Muss man die eigentlich noch vorstellen oder kennt schon jeder die Story-Anekdoten von dem Kerl, der unfreiwillig mit einem kommunistischen Känguru zusammenzieht? Jedenfalls sind sie schon zu recht so beliebt, finde ich. Sie sind lustig, schnodderig und auch noch klug. Kling bringt die Gedanken auf den Punkt, die sonst vergessen sind, sobald man aus der Dusche oder aus dem Bus steigt, und es macht Spaß, die Absurditäten anderer Leute zu lesen. Bzw. zu hören, denn „Die Känguru-Chroniken“ lassen sich sehr gut hören. Sie sind auch schuld am Audible-Abo, weil ich, nachdem ich „Die Simpsons und die Philosophie“ auswendig konnte und mich Joey Goebel ausreichend nach unten gezogen hatte, mal wieder Lust auf ein Hörbuch mit der Verbindung aus Humor und Philo-Kram verspürte und mich dabei dieses Titels erinnerte, den ich irgendwann zu Anfang meines Studiums schon mal von einer Freundin ausgeliehen hatte. Japp, ging gut als Re…hear.

Cover zu "Irgendwann wird es gut" von Joey Goebel, "Der böse Ort" von Ben Aaronovitch, "Malcom Max 1 - Body Snatchers" von Peter Menninungen und Ingo Römling, "Selection" von Kiera Cass
2021er-Reads: „Irgendwann wird es gut“ (Diogenes Verlag), „Der böse Ort“ (dtv),
„Malcom Max – Body Snatchers“ (Splitter Verlag), „Selection“ (Fischer Verlag)

(3) Tilo Schmitz in Bestform: „Hellboy 1. Saat der Zerstörung (1)“ von Mike Mignola [Hörspiel]

Und gleich das nächste Hörbuch bzw. in diesem Falle Hörspiel: Nachdem ich „Hellboy“ und „Hellboy – Die Goldene Armee“ einem Rewatch unterzogen hatte, war der Trennungsschmerz mal wieder groß. Ich überlegte, ihm mit dem neuen „Hellboy“-Film beizukommen, wollte mir aber nicht die Laune verderben. Stattdessen standen Rereads von Robert Greenbergers Filmroman zu „Die Goldene Armee“ oder zu meinen „Hellboy“-Comics im Raum, aber dann fiel mir ein, dass ich ja noch Audible-Guthaben hatte!*** Also habe ich mir „Saat der Zerstörung“, den ersten Comic-Band, auf dem lose auch der erste Film beruht, als Hörspiel gegönnt. Das war vor allem deshalb eine gute Entscheidung, weil die Hauptfiguren dieselben Sprecher*innen wie im Film haben, also z. B. Tilo Schmitz als Hellboy. Auch die Musik orientiert sich am Film und so hatte man fast das Gefühl, doch eine weitere Filmepisode zu hören. Nur ist Liz in den Filmen halt cooler, und dass das Hörspiel mitten in der Geschichte aufhört (war vorher nicht ersichtlich), fand ich auch nicht ganz so toll. Zum Glück hab ich auch die Comicversion und weiß, wie’s ausgeht.

Inhaltlich geht es in diesem ersten Fall für das Team um Hellboy, Abe und Liz um Froschdämonen, eine geheimnisvolle Expedition und Nazizauberer. Das Übliche eben.

(4) Weiterhin vergnüglich: „Der böse Ort“ von Ben Aaronovitch

Die allermeisten Mehrteiler habe ich in den letzten Jahren nach Band 1 abgebrochen – einfach, weil die Auswahl an neuen Titeln zu groß ist und der Reiz, weiterzulesen, selbst bei guten Titeln wie „Nevernight“ nur gering ausfällt. Eine Ausnahme stellt aber Ben Aaronovitchs paranormale Krimi-Reihe Peter Grant dar. „Der böse Ort“ ist der fünfte Band, den ich lese, aber der vierte in der Reihenfolge (man ist ja rebellisch, nicht wahr). Weiterhin jagen Peter, Mitlehrling Leslie und ihr Vorgesetzter Nightingale den gesichtslosen Zauberer, der dieses Mal in einem berüchtigten Londoner Wohn-Hochhaus sein Umwesen treibt. Zugegeben, bei der bändeübergreifenden Story habe ich den Überblick verloren, da ich die Bände meistens mit monatelangem Abstand zueinander lese. Aber das ändert nichts daran, dass mir die Bände – in die üblicherweise neben der Rahmenhandlung noch ein paar kleinere Fälle eingewoben sind – weiterhin viel Spaß machen. Obwohl sich langsam ein gewisser Abnutzungseffekt einstellt und ich die klassistischen und kulturellen Klischees manchmal too much fand (auch wenn die Reihe irgendwo von diesen lebt und paradoxerweise gerade dadurch auch ein paar gelungene Beispiele für Diversität vorweisen kann). Mal schauen, wie sich die Reihe weiter entwickelt. Ich freue mich jedenfalls schon auf Band 5, „Fingerhutsommer“.

(5) Schaumbad-Dystopie: „Selection“ von Kiera Cass [Hörbuch]

Ein weiterer … ähm, moderner Klassiker, und zugleich Hörbuch Nr. 3 in der Liste. Vorneweg: Ich habe lange gezögert, mir dieses Hörbuch zuzulegen. Nicht (nur) weil die Story nach Trash-TV klang, sondern vor allem, weil die Sprecherin, Friederike Wolters, in vielen Rezensionen kritisiert wurde. Ich kann mich dieser Kritik aber überhaupt nicht anschließen. Ja, manchmal hat sie etwas seltsam betont, aber ich fand es überdurchschnittlich angenehm, mir von ihr vorlesen zu lassen! Und ich konnte ihre Stimme gut mit der Hauptfigur identifizieren.

Ansonsten. Tja. Also. Wenn man „GNTM“ (oder vielleicht eher „Der Bachelor“) mit „Die Tribute von Panem“ kreuzt, kommt dabei „Selection“ raus: In einem dystopischen Amerika der Zukunft sind Monarchien wieder ein Ding. Und der Prinz lässt sich eine Handvoll Mädchen aus dem gemeinen Volk herankarren, von denen eine die zukünftige Frau an seiner Seite werden soll. Unter den Auserwählten findet sich auch die Musikerin America Singer (…), die eigentlich gar keinen Bock auf die Scharade hat, aber trotzdem zustimmt, teilzunehmen, weil ihr daheim das Herz gebrochen wurde und die Törtchen im Palast so lecker sind.

Wenn man so eine Story liest, erwartet man nichts Tiefsinniges oder gar Progressives. Aber die Bücher treffen einen Nerv, haben eine riesige Fangemeinde, und ich mag Jugenddystopien. Also wollte ich der Sache eine Chance geben und … wurde durchaus positiv überrascht. Nein, deep ist das wirklich nicht. Es gibt ein paar Versuche, Feminismus oder Sozialkritik in die Geschichte einzuweben, aber diese wirken eher wie eine Entschuldigung und reichen in keinem Moment an bessere Genre-Beispiele wie „Panem“ oder auch „Neva“ heran. Aber irgendwie ist das Buch … weiß auch nicht, cute? Ich hatte Zickenkrieg erwartet, aber das Härteste, was passiert, ist ein zerrissenes Kleid. Insgesamt sind die Konkurrentinnen alle ziemlich nett zueinander und auch der Prinz ist nett, und der König und die Königin sind nett, die Zofen sind nett, und alle sind so nett, dass man sich nicht wie in einer Dystopie, sondern wie in einem Schaumbad fühlt. Und ich mag Schaumbäder. Da schaue ich sogar ein wenig über den unterschwelligen US-Patriotismus hinweg. Selbst das unvermeidliche Love Triangle ist aushaltbar, weil die Protagonistin erstaunlich schlau und sympathisch agiert. Frage mich in dem Zusammenhang übrigens, ob einem Protagonist*innen in Hörbüchern sympathischer sind, wenn man sie mit der lesenden Person assoziiert … Aber das nur am Rande. Mir hat das Hörbuch jedenfalls Spaß gemacht. Leider hört die Story nur sehr abrupt auf und da ich fürchte, dass doch noch Drama kommt, weiß ich noch nicht, ob ich weiterhöre. Außerdem pausiert ja mein Abo (siehe ***).

(6) Fantasy für Traditionalisten: „Die Zauberer“ von Michael Peinkofer

In dem Beitrag zur Frage, warum ich mich entscheide, Titel XYZ zu lesen, gab es „Das weite Feld des Zufalls“. Unter diese Kategorie fällt auch „Die Zauberer“, was mir an einem sonnigen Tag bei der Familie in die Hände fiel, weil ich ein dringendes Bedürfnis nach Lesestoff für die Hängematte verspürte, dieser Band gerade in Reichweite lag und ich mich dann eben festgelesen habe. Prequel Ende.

Bzw. Prequel Anfang, denn die Zauberer-Trilogie erzählt die Vorgeschichte um Peinkofers beliebte Ork-Bände. Statt um Orks geht es aber vornehmlich um Elfen und Elfinnen (ja, ich finde das Wort „Elfin“ auch schlimm). Von denen können manche zaubern und wenn sich jemand als entsprechend begabt erweist, wird er oder sie nach Shakara geschickt, um hier die Kunst zu perfektionieren. In der aktuellen Novizen-Kohorte gibt es aber eine Besonderheit, denn erstmals wird auch ein Mensch mit magischen Fähigkeiten in Shakara zugelassen. Das sorgt für allerlei Spannungen, die aber spätestens vergessen sind, als eine größere Bedrohung heranreift: die Rückkehr des gar bösen Dunkelelfen Margok [fügen Sie hier bitte einen dramatischen Tusch ein].

Joa. Das Buch ist von 2009, aber es könnte auch von 1989 sein. Peinkofer gibt traditionsverliebten Fantasyleser*innen, was sie brauchen. Kein Schaumbad, aber dafür Elfen und Orks, Krieger und Zauberer, ganz schön schöne Frauen und ganz schön böse Bösewichte. Das Ganze so tolkienesk aufbereitet, dass Terry Brooks anerkennend nicken würde, und es bringt eben auch die Vor- und Nachteile mit sich, die klassischer High Fantasy oft anhaften. Zum einen sind da die sympathischen Figuren, die einem mit der Zeit echt ans Herz wachsen und deren Abenteuern man gerne beiwohnt. Zum anderen folgt das Buch überraschungsarm dem Story-Einmaleins**** und es zeigt gut, warum all die Diskussionen, die wir in den letzten Jahren um problematische tropes führen, eben durchaus ihre Daseinsberechtigung haben. Die Handlung betont einerseits, wie wichtig es doch ist, Vorurteile abzubauen und zusammenzuarbeiten. Andererseits haben wir jede Menge Lookismus und sowohl kolonialistische als auch sexistische Klischees. Und manche davon hätten einem durchaus auch 2009 schon seltsam vorkommen können.

(7) Pulp-Sherlock: „Malcolm Max – Body Snatchers 1“ von Peter Menningen und Ingo Römling

In einem älteren Katalog des Splitter Verlags ist mir mal eine Leseprobe zum ersten Band von „Malcolm Max“ über den Weg gelaufen, einer Paranormal-Crime-Reihe in viktorianischem Setting. Die dargestellte Szene hatte einen trockenen Humor, der mir gefiel, und als mir paar Jahre später im Zeitgeist das Buch begegnete, habe ich ihm daher eine Chance gegeben. Was ich nicht wusste, war, dass der Comic die Fortsetzung einer Hörspiel-Reihe ist, die wiederum auf den Gespenster Geschichten fußt und aktuell in der Geister-Schocker-Reihe erscheint. Für das Verständnis ist es auch nicht nötig, das zu wissen, aber es gibt einem eine Ahnung, womit man in Sachen Handlung rechnen kann. Erwartet hatte ich eine Art trockenhumorigen Sherlock Holmes im Dark-Fantasy-Gewand, und im Prinzip kommt das schon hin, nur angereichert mit jeder Menge Pulp-Elemente inklusive der unvermeidlichen Klischee-Voodoo-Sessions zur Beschwörung toter Mordopfer. Jaaa, ich weiß, ich hab sowas auch schon geschrieben, aber inzwischen fühlt sich auch das eher cringy an. Zudem ist die Handlung bissl dröge, wofür der lakonische Erzählstil aber entschuldigt. Ein großer Pluspunkt ist zudem Römlings Zeichenstil, dem es überdurchschnittlich gut gelingt, den einzelnen Figuren Charakter einzuhauchen. Weiterlesen werde ich vermutlich nicht, aber den Band aus ästhetischen Gründen sicher noch das eine oder andere Mal durchblättern ;-)

***

Tja. Wie gesagt, es war eine etwas seltsame Auswahl im letzten Halbjahr und für manches war ich schlicht nicht die Zielgruppe. Ein Händchen hatte ich dafür, Reihenbände zu erwischen, auch wenn das letztlich weder bei „Die Zauberer“ noch bei „Malcolm Max“ zu Problemen geführt hat. Ärgerlicher war, dass sowohl „Hellboy 1“, als auch „Selection“ und „Malcolm Max“ gefühlt mitten in der Handlung abgebrochen haben. Dachte, Cliffhanger-Enden wären kein Ding mehr … Wie auch immer. Meine Auswahl bleibt gegenwärtig ungewöhnlich, denn aktuell lese ich Liv Winterbergs „Vom anderen Ende der Welt“, was genretechnisch (historischer Emanzipationsroman oder so?) Neuland für mich ist. Immerhin, nebenher lese ich einzelne Geschichten aus der „Mirrormaze“-Dreampunk-Antho, es gibt also noch Hoffnung ;-)


*Dass es trotz der Freude zwei Jahre gedauert hat, bis ich dazu kam, „Irgendwann wird es gut“ zu lesen, sagt halt auch viel über mein Lesetempo aus.
**Apropos amerikanische Perspektive: Ich finde es bemerkenswert, dass bei Goebel in der Regel selbst die ärmsten Schlucker ein Eigenheim haben. Ernst gemeinte Frage an die Leute, die sich mit den USA oder Kentucky auskennen: Ist das da üblich?
***Merkt man, dass ich mich von diesem Abomodell gehetzt gefühlt habe …? Ich höre einfach nicht genug, als dass sich das dauerhaft für mich lohnen würde. Zum Glück kann man munter pausieren, aber hab generell das Gefühl, noch nicht so im Abo- und Streamingzeitalter angekommen zu sein.
****Btw [SPOILER]: Falls jemand „Die Zauberer“ gelesen hat, kann mir mal einer erklären, warum Caia die Prüfung nicht bestanden hat? Es ist nur ein Detail und für die Handlung nicht weiter relevant, aaaber die gute Caia ist mir ans Herz gewachsen, daher fiel mir auf, dass sie bei den Glückwünschen irgendwie vergessen wurde. Am Ende heißt es dann, sie müsste die Prüfung noch mal machen. Aber verstehe nicht warum, sie hat die Aufgabe, diese Spitze zu erreichen, doch ebenso wie Alannah, Aldur und Granock gemeistert. Zwischendurch ist sie mal zusammengebrochen, aber das gilt für Aldur ebenso. Ich brauche eine Antwort, sonst kann ich nicht ruhig schlafen!

2 Kommentare zu „[Random 7] Halbzeit 2021

Gib deinen ab

  1. Känguru als Hörbuch ist mir zu gefährlich… da hab ich mir bei dem 1-h-Zusammenschnitt von der ZEIT mal nen anhaltenden schmerzhaften Lachkrampf zugezogen. Nur einmal war es noch schlimmer, bei Helge Schneiders Beschreibung einer Kuh (kA wie der „Sketch“ richtig heißt…) Da hab ich noch getrunken & du willst die echt nicht an Whiskey verschlucken & dabei nicht aufhören können zu lachen…

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