GeekQuest #10: (Pulp-)Cover

Moinsen ihr Leutzen,*

ich mache mir seit Tagen Notizen für einen Blogartikel, der ganz fancy und durchdacht werden soll, aber das ist aaanstrengend. Ich versuche so krampfhaft Niveau oder wenigstens Wissen zu zeigen, muss wohl gerade irgendwas kompensieren. Meistens enden solche Vorhaben übrigens damit, dass sie mit krass durchdachtem Anfang hier reingetippt werden und dann als Draft im Blogovana verschwinden. Zumindest solange, bis ich sie nach ein paar Monaten auf der Suche nach Themen-Inspiration wiederfinde und mich frage, dafuq ich mir damals eigentlich gedacht habe.

Anyway, mir raucht also eh schon der Kopf, und dann hab ich nachm Frühstück für meinen Bretagne-Roman auch noch so ein überladenes Sprachkitschtralala-Kapitel geschrieben, das mir jetzt im Nachhinein bisschen peinlich ist. (Hallooo, Überarbeitung!)

Es ist also Zeit für Abwechslung, und da kommt mir die GeekQuest #10 von Fried Phoenix gerade recht. Ja, nach monatelanger Funkstille ist diese Blogparade tatsächlich mit dem Thema „Cover“ zurück, was mich sehr freut, und im ersten Moment dachte ich mir so – geilo**, bei der #phantbest-Challenge konnte ich mich am Covertag nicht fürs Schönste im Land entscheiden, also bring ich doch jetzt einfach eine Top 7 oder sowas in der Richtung. Aber ach, über schöne Cover zu schreiben, war dann doch etwas langweilig, und über hässliche Cover zu schreiben macht zwar Spaß, aber ist halt auch etwas gemein.

Deshalb habe ich stattdessen mal wieder den Pulp-O-Mizer hervorgekramt, eine herrliche Erfindung für kreative Prokrastination. Man kann damit … nun ja, eben Cover im Stil von alten Groschenheften gestalten. Für gewöhnlich verunstalte ich damit nur meine eigenen Werke, aber ich dachte, ich nehme mir heute auch mal ein paar Bücher anderer Autoren vor. Sie und ihre Verlage mögen es mir verzeihen. Bitte. (Hab übrigens feststellen müssen, dass sich der Pulp-O-Mizer doch deutlich besser für SF und Steampunk als für Fantasy eignet.)

Hier also die Ergebnisse; links seht ihr jeweils das Originalcover, rechts die Pulpversion (in der mobilen Ansicht zur Seite wischen):

„Namiria“ von Fabienne Siegmund (Fabylon Verlag)

„Die Krone der Sterne“ von Kai Meyer (Fischer Tor)

„Foregone (1)“ von Thilo Corzilius (Rohde Verlag)

„Die zerbrochene Puppe“ von Judith und Christian Vogt (Feder & Schwert)

„Das Licht hinter den Wolken“ von Oliver Plaschka (Klett Cotta)

„Frost & Payne (1)“ von Luzia Pfyl (Greenlight Press)

„Spielende Götter“ von Alessandra Reß (ohneohren)


*Naja. Als ich angefangen habe mit diesem Beitrag, ging das noch als Morgen durch.
**Hab ich gerade ernsthaft „geilo“ geschrieben? Scheiße, langsam ist es aber genug, das sagt doch seit 2005 keiner mehr.

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