Geek Quest #6: 7 Typen von Antagonisten

Wisst ihr, es ist natürlich für jemanden, der Fantasy schätzt, unglaublich ungewöhnlich, aber – ich mag „Harry Potter“. Ein Freund hat mir letztens einen langen Vortrag darüber gehalten, warum die Struktur total 0-8-15 ist und man spätestens ab Band 3 eigentlich wusste, wohin die Reise geht. Aber – geschenkt. Da ich schon mit 11 zu cool für Mainstream war, habe ich mich lange gesträubt, die Bücher zu lesen, aber als ich dann doch mit dem ersten Band anfing, konne ich doch nicht mehr aufhören. Dennoch gibt es etwas an den Büchern, was mich wirklich stört: Voldemort ist einer der miesesten Antagonisten, die die Fantasy je gesehen hat.

Das Problem des ultimativ Bösen

Man kann das Joanne K. Rowling im Grunde nicht anlasten. Spätestens ab Band 6 ist schließlich klar, dass Voldemort tatsächlich eine Art ent-humanisiertes Böses darstellen soll. Nur, genau da liegt das Problem: Sobald jemand so böse gezeichnet wird, dass er über das hinaus geht, was menschlich erscheint, wird er uninteressant (Ausnahmen bestätigen die Regel, s. u.).

Die Fantasy, gerade die ältere, kennt noch mehr solcher Bösewichte, die einfach um des Bösen willen böse sind. Mein Highlight sind D&D-Götter wie Takhisis (aus der „Drachenlanze“-Saga). Sie ist die Göttin des Bösen, und da gehört halt es halt zum guten Ton, kein Samariter zu sein. Nur gibt das diesen ominösen Weltvernichtern keinerlei Profil.

In der jüngeren Fantasy und Science Fiction tauchen solche Standard-Villains daher immer seltener auf. Selbst bei Takhisis‘ Anhänger wurde irgendwann versucht, ihnen wenigstens ein gewisses Charisma zu geben, indem man den Orden der dunklen Paladine einführte. Nur, Takhi selbst hat das auch nicht sympathischer gemacht. Vielleicht auch deshalb wurde sie im Pantheon von Chemosh verdrängt. Früher nur ein Irrer mit Vorliebe für alte Knochen, wurde er in den „Jüngern der Drachenlanze“ – entstanden zu den Anfängen des Romantasy-Booms – in einen sexy Untoten verwandelt, der gar ein Tränchen verdrückte, als seine geliebte Mina scheinbar starb.

Nun ist dieser liebestolle Chemosh zwar mit ein Grund gewesen, weshalb ich der „Drachenlanze“-Reihe kurz vor ihrem Ende den Rücken gekehrt habe. Trotzdem steht er für eine Art gelungener Antagonisten. Eigentlich fragte nach solchen die aktuelle Geek Quest, der ich mich hier etwas ausführlicher widme. Ich habe mir einige Antagonisten herausgeschrieben, die ich als gelungen empfinde. Sie weisen – meist in Kombination – mehrere Merkmale auf, die ein (SFF-)Antagonist offenbar braucht, um mehr als Mittel zum Zweck zu sein. Ich darf daher vorstellen: Die sieben Typen gelungener Antagonisten, bei denen wir nicht nur die Zeit abwarten, bis sie endlich besiegt sind. Okay, eigentlich weniger Antagonist als Villain/Bösewicht, aber … aber … meistens überschneidet sich das ja.

Typ 1: „Ich will zwar alle vernichten, aber ein paar hab ich auch echt gern und will sie nicht verlieren.“

Ich halte diesen Villain-Typus eigentlich nicht für den wichtigsten, aber da Chemosh in diese Kategorie fällt, fangen wir trotzdem mit ihm an. Diese Art von Bösewicht finden wir zu Anfang normalerweise ganz, ganz schlimm. Wir lernen ihn zu hassen, weil er einfach nur fies ist, die Helden verdrischt*, ihre Angehörigen schädigt und dabei auch noch fies grinst. Aber dann sitzt dieser Kerl (seltener auch diese Kerlin) an einem Krankenbett und beweint seine im Sterben liegende Tochter (Geliebte/r, Bruder, Schwester, Sohn, …) und schon hassen wir ihn etwas weniger. Beispiele sind Magneto in „X-Men: Apocalypse“, Jonathan Preest aus „Franklyn“**, Cersei aus „Das Lied von Eis und Feuer“, Väterchen Frost aus „Sommerkuss“ oder Haven  aus „Phantasmen“. Es besteht mitunter eine enge Verwandtschaft zu Typ 2, da der (drohende) Verlust oft Auslöser für das Dasein als Villain ist – wir denken zusätzlich an „Dracula“. Seltener empfindet der Villain auch Liebe zu einem ganzen Volk oder einer Gruppe von Leuten. So etwa im Falle von Raistlin („Drachenlanze“), der sich wann immer möglich für körperlich oder gesellschaftlich Schwache einsetzt. Er wird hier noch häufiger auftauchen.

Eine Abwandlung dieses Typs ist der Kerl, der seinen Bruder oder manchmal auch seine Schwester bekämpft und dabei früher oder später merkt, dass er ihn/sie aber ja eigentlich doch furchtbar gern hat. Wir denken an Raistlin (schon wieder), Rosiel („Angel Sanctuary“), Nuada aus „Hellboy 2“ oder den „Avengers“-Loki. Es besteht eine typologische Verwandtschaft zu Typ 6.

Typ 2: „Ich will euch alle vernichten, weil ich als Kind immer nur die weißen Gummibärchen essen durfte.“

Ein Villain, der heute etwas auf sich hält, braucht eine origin story. Eine Begründung, ein Trauma, weshalb er so ist, wie er eben ist, und das uns zumindest ein „Och, der Arme!“ entlockt. An dieser Stelle ist erneut Magneto zu erwähnen, dieses Mal vor allem als Auschwitz-Überlebender. Manche solcher Storys sind leider arg an den Haaren herbeigezogen (Angélique aus „Dark Shadows“ – Frauen werden natürlich nur aus verschmähter Liebe böse) oder wirken allzu bemüht (Artemisia aus „300 – Rise of an Empire“), während andere dafür sorgen, dass wir dem Villain im Grunde unseres Herzens wünschen, er möge doch bitte wenigstens überleben. Ich könnte noch einmal Loki nennen, aber dessen origin story ist nun wirklich kein Highlight und der kommt noch oft genug. Wie wäre es stattdessen mal wieder mit dem chronisch kranken Raistlin, der praktisch Zeit seines Lebens nur auf den Tod gewartet hat?

Raist2_Gentinetta

Der perfekte Antagonist? Teilzeit-Villain Raistlin
(Raistlin Majere von Vera Gentinetta, CC BY-SA 3.0)

Typ 3: „Ich will euch alle vernichten und bin dabei ultra charismatisch.“

Dieser Typ ist vielleicht der gefährlichste, denn er bringt selbst die Leser dazu, ihn zu mögen, obwohl es dafür objektiv betrachtet keinen Grund gibt. Er malträtiert Minderheiten und beschneidet Rechte, er tötet und verletzt. Und trotzdem ist an ihm irgendetwas, dass wir ihn interessant finden. Sogar die Anfänge von Voldemort als noch ganzheitlicher Tom Riddle liegen in diesem Typus. Auch Nuada und Magneto sind erneute Kandidaten, ebenso Präsident Snow aus „Die Tribute von Panem“, der schon wieder so gemein ist, dass die Leser eine Hassliebe zu ihm empfinden. Sie alle sind auf ihre Art Anführer radikaler, eher wenig demokratischer Gruppierungen, dabei eng verwandt zu Typ 4 und Typ 7. Mitunter äußert sich das Charisma aber auch in einer liebenswerten Schrägheit, wobei wir neben Loki (once again) auch Jubal Early („Firefly“) nennen sollten.

Eine Unterart dessen ist der sexy villain, dem vor allem unsere Romantasy-Heldinnen verfallen, obwohl sie wissen, wie schlecht er für sie ist. Die Leser wissen das auch, finden Arawn aus „Faeriewalker“ oder „Dracula“ und all die anderen Vampire und Co. aber irgendwie trotzdem nicht übel. Das dürfte übrigens ebenfalls ein Grund sein, weshalb Chemosh trotz der ganzen Knochengeschichte rehabiliert wurde. Da fällt mir ein: Diese Art von Villain muss auch ein bisschen emo und mitfühlend sein, um zu funktionieren.

Typ 4: „Ich will euch alle vernichten, weil ich intelligenter bin als ihr.“

Hast du jemals in der Schule oder einem Seminar gesessen und dich innerlich darüber lustig gemacht, dass die anderen offenbar nicht auf die Antwort kommen, die dir zu eindeutig ist, um für sie auch nur den Finger zu heben? Dann bist du ein Kandidat für diesen Typ von Antagonist, der etwa von Calatin aus „Der Sohn der Sidhe“ verkörpert wird. Dieser Typus hält sich für was Besseres, weil er schneller denkt als sein Umfeld, und nun, das macht ihn nicht unbedingt zum Philanthropen. Schon gar nicht, wenn eine origin story hinzukommt, die ihn aufgrund seiner Intelligenz zum Außenseiter gemacht hat. Wir denken hier an Raistlin, der einfach eh der coolste Villain und Teilzeit-Antagonist ist. Oder schon wieder an Loki, ebenfalls ein heißer Kandidat für eine Villain-Top 7 (oh, das wäre auch eine Idee …). Vielleicht ist es ja ein finsteres Ich unserer selbst, das Verständnis für diese Villain-Exemplare zeigt. Uh, das klingt melodramatisch!

Eine ähnliche Motivation kann auch bei antagonistischen Völkern auftauchen, etwa den Goldenen aus „Der Mond der Brennenden Bäume“. Allerdings: So gut das Buch sonst auch ist, die Goldenen bleiben zu blass, als dass sie dadurch irgendwie faszinieren würden. Stattdessen sind sie einfach nur rassistische Miststücke. Der intelligente Villain ist nur interessant, wenn er ein Einzelkämpfer ist.

Typ 5: „Ich will euch alle vernichten, weil ich schöner bin als ihr.“

Dieser Typ ist eng verwandt mit dem vierten, allerdings mit einem großen Unterschied: Hier sind es nicht die Einzelkämpfer, die durch ihre Eitelkeit interessant werden (Ausnahmen: sie werden von Charlize Theron gespielt, dem einzigen Lichtblick in „Snow White and the Huntsman“, sie eignen sich wie „Rosiel“ gut fürs Cosplay oder sie sind, wie Gaston, gleichzeitig noch Witzfiguren, die man genüsslich hassen kann). Mehr Faszination üben in der Regel aber ganze Villain-Völker aus, die aus ästhetischen Gründen zum Genozid oder auch zur Vernichtung Gefallener aus den eigenen Reihen greifen. Getreu dem Motto: Die anderen sind einfach zu hässlich zum Leben. Dieser Typus taucht oft in vom irisch-britischen Volksglauben inspirierten Geschichten auf, etwa den „Scheibenwelt“-Romanen, die sich mit den Elfen beschäftigen (z. B. „Lords und Ladies“, „Die Krone des Schäfers“), Broms „Der Kinderdieb“ oder „Lamento“ und „Ballade“ von Maggie Stiefvater.

Die Ambivalenz, die den Elfenvölkern in Mythen wie Volksglauben entgegengebracht wird, manifestiert sich in der High Fantasy manchmal in der Aufteilung in „gute“ und „böse“ Elfenvölker, die klassischerweise alle einen Hang zu Kunst und Ästhetik haben, was sich aber bei den „bösen“ wie den Drow oder vielleicht auch den Heitz’chen Albae in grausameren Taten niederschlägt. Die Leser bringen diesen Elfen nicht unbedingt Sympathie im klassischen Sinne entgegen – auch wenn es sicher den einen oder anderen LaVey-Anhänger geben wird, der die Drow auch sozial abfeiert -, aber sie faszinieren.

Vor allem die Feen und Elfen, die  sich nah am Volksglauben orientieren, bieten eine Fremdheit, die sie tatsächlich nicht als Menschen erscheinen lässt. Diese Befremdung macht ebenfalls die Faszination weiterer Antagonisten wie der Anderen Mutter in Gaimans „Coraline“ oder der Katzen aus Delvals „Die Katzen“ aus, wenngleich die nicht in erster Linie ein ästhetisches Interesse haben mögen. Und anders als beim Einzelantagonisten vom Typ profillos+überböse oder deren Anhängern ist das Entmenschlichende hier von Vorteil. Es sorgt für einen gewissen Grusel.

Rosiel_Cosplay

Allzeit gestylt und sich seiner Schönheit bewusst: Rosiel
(von Jez Kabanov, CC BY-SA 2.0)

Gelegentlich taucht das Motiv des ästhetischen Überlegenheit auch außerhalb von Elfenvölkern auf, etwa bei den Luxinen aus „Die Traummeister“ oder den D&D-Irda. Beide gelten jedoch nicht als antagonistische Völker, sondern allenfalls als etwas arrogant und selbstverliebt – schließlich tun sie anderen, weniger schönen und ästhetisch versierten Völkern nichts an. Sie wollen nur nichts mit ihnen zu tun haben, ebenso, wie sich Fantasy-Menschenvölker ungerne mit den in ihren Augen hässlichen Orks oder Goblins abgeben. Treffen Vertreter dieser Völker dennoch aufeinander, haben wir es mit Alltagsrassismus zu tun.

Typ 6: „Ich will euch alle vernichten! Oder doch nicht?“

Manche Antagonisten wissen einfach nicht, was sie wollen. Im einen Moment vernichten sie noch die Welt, im nächsten betrauern sie ihr Werk und ihre eigene Rolle dabei. Manchmal können sich die Protagonisten und Helden diese Unentschlossenheit zum Verbündeten machen, indem sie an die gemäßigte, empathische Seite des Antagonisten appellieren. Vertreter sind z. B. Nimue aus der „Age of Wonders“-Reihe, Krynn-Göttin Zeboim oder *genervtes Seufzen* Raistlin.

Oft spielt hier auch die „Natur“ der Antagonisten eine Rolle. Wer sich beispielsweise bei Vollmond regelmäßig in einen Werwolf verwandelt, der seine Freunde anfällt, wird zwangsläufig zu einem tragischen Villain, der je nach Mondstand seine Ziele und Prioritäten wechselt.

Typ 7: „Ich will euch alle vernichten, weil ich Visionen und Ideale habe.“

Neben Typ 3 die vielleicht typischste Art von Antagonist, und diesem oft eng verwandt. Antagonisten und Villains dieser Couleur mögen mitunter Mitleid mit ihren Opfern empfinden, aber in erster Linie folgen sie einem Ideal, einem Glauben oder einer politischen Ideologie, die halt Opfer verlangt. Eine sehr diabolische, umfassend verachtete und äußerst gelungene Antagonistin dieser Art ist Dolores Umbridge aus „Harry Potter“ 5 und 7, die rein nach Ministeriumsvorschrift handelt und damit in so ziemlich jedem Leser den Rebellen weckte. Neben ihr wirkt Voldemort nur wie ein bedauernswerter Junkie.

Andere gelungene Antagonisten dieses Typs sind Salvatore Schick aus „Mitternachtszirkus“, Preacher Jack aus Jonathan Maberrys zweitem „Lost Land“-Band, Mrs. Coulter in „His Dark Materials“, diverse Anhänger der Tjured-Kirche in „Elfenritter“, Präsidentin Coin aus „Die Tribute von Panem 3“, wiederum Nuada oder der Operative aus „Serenity“. Ebenfalls in diese Kategorie fällt Skern aus „Der Träumer in der Zitadelle“ – allerdings nicht, weil er ein besonders radikaler Anhänger seiner eigenen Politik wäre, sondern aufgrund der Selbstverständlichkeit, mit der er die Gegebenheiten annimmt.

Alles Är$§&e außer Alestyr***

Die eigenen Figuren zu analysieren, wirkt immer bisschen selbstverliebt, aber andererseits muss man ja auch mal vor der eigenen Tür kehren. Also, was haben die Antagonisten aus „Spielende Götter“, „Liminale Personae“ und „Vor meiner Ewigkeit“ so für Leichen im Keller?

Zumindest weisen sie alle einen Hauch Typ 1 auf, der mal mehr (Alestyr), mal weniger (Cyrillian) ausgeprägt ist. In erster Linie spielt aber jeweils etwas anderes eine Rolle: Cyrillian / Zian aus „Spielende Götter“ ist ein klassischer Vertreter der Intelligenz-Fraktion (Typ 4). Politische Ideale hat er zwar ebenfalls, aber vor allem geht es ihm um seine eigene Überlegenheit. Und auch wenn ihm ein gewisses Charisma nicht abgesprochen wird, baut er seine Macht doch vor allem auf Einschüchterung und Können, weniger auf einlullende Worte. Die Sorge um andere überlässt er eher seinen drei Handlangern.

Andraste aus „Liminale Personae“ findet sich selbst zwar auch nicht übel, aber vor allem fährt sie auf ihren Glauben ab. Da sie dabei nicht uncharismatisch ist, gibt’s auch ein paar mehr Anhänger für diesen.

In „Vor meiner Ewigkeit“ wiederum tauchen mehrere Antagonisten auf, die allerdings nicht wirklich Villains sind – diese Funktion erfüllt ja eher Prota Simon selbst. Dennoch, ein Blick auf die beiden Hauptantagonisten Alestyr und Amy: Alestyr ist definitiv der charismatischste unter meinen Antos … Antagos … Mensch, gibt es dafür etwa keine fancy Abkürzung? Jedenfalls finden ihn alle toll, sogar Simon. Und er setzt sich für seine Freunde ein und will eigentlich auch gar nicht die Welt vernichten. Damned, Alestyr fällt aus dem System raus. Amy dagegen nimmt gerne die Apokalypse in Kauf, wenn sie dafür mal ein bisschen Glück hat. Sie gehört damit zur Gummibärchen-Fraktion, aber da sie nicht völlig gewissenslos ist, auch zu den innerlich zerrissenen, leicht wankelmütigen Antagonisten.

So. Nun habt ihr also einen Einblick in meine ausgefeilte Antagonisten- und Villaintypologie erhalten. Wenn ihr bis hierhin noch lest, verratet mir doch, wenn ihr eine Kategorie vermisst. Oder habt ihr einen Lieblingstypus, den ihr ganz besonders als Antagonisten schätzt?

P. S.: Mein Name als Bösewicht ist übrigens Red Tiger, The Demon. Andere beschränken sich aber auch schlicht auf The Evil Creature.


*“verdrischt“ ist ein ganz seltsames Wort.
** Wobei der eher Prota- als Antagonist ist, wenn ich so darüber nachdenke …
*** Eigentlich ist mir das zu vulgär, aber mir fiel keine harmlosere Beleidigung mit „A“ ein.

Aktionsansichten Allgemein Phantastik Schriftstellerei Top7

9 Comments Hinterlasse einen Kommentar

  1. Wenn ich darüber nachdenke, ist mein Lieblingstypus eine Art Dexter: „Nimm es nicht persönlich; ich will eigentlich niemandem etwas tun – es ist aber notwendig, euch zu opfern.“ Dabei besteht die Notwendigkeit zu deinem Typ 7 Villain nicht ihn Visionen und Idealen höherer Art, sondern in ganz pragmatischem Nutzen. „Du bist Futter“, „irgendwer muss sterben“, „ich brauche das Auto“.
    Vollkommen rationale Schweinekerle, ohne Gewissen und anderen moralischen Ballast – die umgekehrt aber auch sehr charmant sein können. Wenn sie wollen oder weil es ihren Zwecken besser dient.

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  2. Interessant sind noch jene Bösewichte, die rein aus persönlichen Gründen Böses tun. Ich will euch alle vernichten, weil ihr im Wege seid.
    So ist etwa Milady de Winter aus den Drei Musketieren böse aus rein eogostischen Gründen. Man könnte sgar sagen, sie hat als Frau eine spezielle Möglichkeit gefunden, zu überleben.
    Überhaupt bietet Dumas eine ganze Reihe cooler Bösewichte. Allein im Grafen von Monte Christo gibt es mindestens sechs verschiedene.

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