Ein Kommentar zum Kommentar

Viel wurde gesagt, geschrieben, getwittert und geteilt seit dem Anschlag auf die Redaktion von „Charlie Hebdo“. Einiges davon habe ich mir durchgelesen, zumal mir selbst die Worte für was Sinnvolles fehlen. Vielem vom Gelesenen, Gehörten konnte ich zumindest im Kern zustimmen. Vielem konnte ich nicht zustimmen, es aber zumindest nachvollziehen. Vielem konnte ich weder zustimmen, noch die Haltung nachvollziehen. Ich habe unsagbar viel Quatsch gelesen. Von Leuten, für die es selbstverständlich war, den Anschlag als Anlass zu nehmen, unreflektierte Parolen in die Welt hinauszutwittern. Mal forderte einer, die political correctness für einen Tag sein zu lassen, ein andermal meinte jemand, jene Art von Religionskritik herausholen zu müssen, bei der es mir manchmal fast peinlich ist, keiner Religion anzugehören. Ein Ereignis, das einerseits zu beeindruckenden Solidaritätsbekundungen herausgefordert hat, bringt auch mal wieder – ich kann es leider nicht anders sagen – beeindruckende Blüten der menschlichen Dummheit hervor. Gerade jetzt ist es einfach, das alles unter dem Banner der Meinungsfreiheit abzusegnen. Aber es gibt da ja auch noch diese Sache mit der Würde des Menschen.

Nun ist der Text doch länger geworden als beabsichtigt. Eigentlich wollte ich nur schreiben, dass es in den letzten Stunden wenig gab, dem ich so zustimmen konnte wie diesem Satz im Zeit-Kommentar von Christian Bangel:

„Wir dürfen nicht aufhören zu differenzieren.“
(Quelle)

Outside Tellerrand

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